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Äste, Kiefernzapfen, Pappe oder Papier sind zum Anzünden tabu; beim Verbrennen entstehen nämlich gesundheitsschädliche Stoffe. Auch auf chemische Anzündhilfen sollte man wegen einer möglichen Geschmacksbeeinträchtigung verzichten, ebenso auf gefährlichen Brennspiritus oder Benzin.

Gemeinsames Grillen mit Familie und Freunden macht auch auf der Terrasse oder dem Balkon Spaß, wenn man in gemütlicher Runde den besonderen Geschmack von Gegrilltem genießt. Empfehlenswert sind hier - aus Rücksicht auf die Nachbarn - Lavasteingrills, Gasgrills oder auch Elektrogrills, denn damit kommt es weder zu Rauchentwicklung noch zu störendem Geruch.

Als Brennmaterial für den Holzkohlegrill eignen sich nur Holzkohle (auch Kokosnusskohle) oder Holzkohlebriketts.

Grills mit Deckel nutzen die entstehende Wärme wesentlich effizienter. Die heiße Luft erwärmt die Grillspeisen, die Grillzeit verkürzt sich dadurch um fast ein Drittel.

... ist das Braten der Speisen direkt überm Feuer. Dazu die Grillkohlen nach dem Anzünden gleichmäßig im Glutkorb ausbreiten, dann das Grillgut gleichmäßig auf dem Grillrost verteilen. Besonders geeignet für „schnelle“ Gerichte wie Würstchen, Grillkoteletts, Steaks u.s.w.

Dieser Grill wird mit Strom betrieben. Vorteil: spontanes Grillen, das man saisonunabhängig betreiben kann, auch im Haus. Abtropfendes Fett gelangt direkt in eine Wasserschale; Geruchsentwicklung oder Rauch kommen beim Elektrogrill kaum vor, auch die Feuergefahr ist sehr niedrig.

Nicht nur beim Wintergrillen kann man Wege und Plätze mit stimmungsvollen Gartenfackeln schmückend ausleuchten. Je nach Art der Fackel (Öl-, Gas-, oder Wachsfackel) ist die Wirkung festlich oder auch urwüchsig-rustikal.

...für spontane Grillfans; damit kann man gleich nach dem Anzünden mit dem Grillen beginnen. Die Rauchentwicklung ist gering, dadurch sind Gasgrills hervorragend geeignet fürs Grillen in Wohngebieten. Die Temperaturregelung erfolgt über die Gaszufuhr, so dass auch große Fleischstücke langsam gegart werden können. Dass abtropfendes Fett nicht in den Brenner gelangen kann, wird z.B. durch Lavasteine verhindert.

Gepökeltes Fleisch (z.B. Kassler) gehört keinesfalls auf den Grill. Das beim Pökeln verwendete Nitritpökelsalz kann zur Bildung von krebserregenden Nitrosaminen führen.

Machen Sie Ihre Grillparty zu einem Ereignis, in dem Sie Ihre Terrasse oder Ihren Garten mit Fackeln ins rechte Licht setzen. Eine große Auswahl an Fackeln finden bei Sie bei www.heizpilze.de; bei kühlen Temperaturen können Sie sich und Ihren Gäste natürlich auch mit unseren Öfen und Heizpilzen behägliche Wärme schaffen.

Auf dem Grillspieß werden große Fleischstücke bei ständigem Drehen per Hand oder mittels eines Grillmotor gegart. Mit kleinen Grillspießen kann man vielseitige Leckerbissen aus Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst vom Grill zaubern. Gasgrills mit integriertem Drehspieß sind z.B. Tepro Gastro 3 und 4

Für das Wenden des Grillguts sollte man sich eine lange Grillzange gönnen. Wer eine normale Gabel benutzt, riskiert, dass durch das Anstechen des Grillguts möglicherweise Fleischsaft auf die Holzkohle läuft (s. PAK)..

...sind zuverlässige, gasbetriebene Wärmequellen für Balkons, Terrassen, Höfe u.s.w. Die Heizpilze ermöglichen das Grillen bei jedem Wetter und machen es auch bei kühlen Temperaturen zum erfreulichen Ereignis.

Holzkohle ist das beliebteste Grill-Brennmaterial. Hochwertige Kohle, die aus sortenreinem, frischem Holz gewonnen wird, erkennt man durchs DIN-Zeichen. VSie wirkt sich auf Brenndauer, Hitzeentwicklung und auf die Bildung ngesunder Rückstände aus.

Holzkohle braucht 20-30 Minuten Vorlaufzeit, dann ist die Kohle durchgeglüht, und das Grillgut kann aufgelegt werden. Bei Holzkohlegeräten darauf achten, dass das abtropfende Fett nicht in die Glut läuft. Der Holzkohlegrill wird für das direkte Grillen genutzt, man kann aber auch, bei Verwendung eines Holzkohlegrills mit Deckel, indirekt grillen.

Dem Urteil des OLG Düsseldorf von 1995 zufolge darf im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon generell gegrillt werden. Wenn aber Qualm in Wohn- oder Schlafräume der Nachbarn zieht, ist dies eine Ordnungswidrigkeit nach dem Immissionsgesetz und kann mit Bußgeld belegt werden. Alufolie, Aluschalen sowie eine Wasserschale, die abtropfendes Fett auffängt, verringern Rauchentwicklung. Elektrogrills, Lavasteingrills oder Gasgrills verursachen im Vergleich zum Holzkohlegrill kaum Geruch oder Qualm.

...ist das Garen der Speisen durch indirekte Hitze. Dabei einen Grill mit Deckel benutzten, um die warme Luft zu halten. Indirektes Grillen dauert länger als direktes Grillen, dafür wird das Fleisch ganz besonders zart. Die Grillkohlen nach dem Anzünden an den Rand des Glutkorbs schieben und Grillspeisen mittig auf Rost legen. Bei Gasgrills die Speisen auf dem Grillrost erst über den Brennern anbraten, dann zwischen vorderen und hinteren Brenner legen. Nach dem Prinzip eines Umluftherdes gart die zirkulierende Luft die Speisen. Die Methode ist fürs langsame Garen ganzer Braten und für fettes Fleisch und Würstchen oder Koteletts gut geeignet.

....(aus Kokosnuss-Schalen) stellt eine Alternative zur klassischen Holzkohle dar! Sie brennt länger und heißer als herkömmliche Holzkohle und hinterläßt weniger Rückstände. Und: Für ihre Herstellung muss kein Baum gefällt werden...

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Der Kugelgrill hat einen rund gewölbten Deckel; bei geschlossenem Deckel sorgt Luftzirkulation für gleichmäßiges Brennen der Kohle und verhindert das Hochschlagen der Flammen aus Grillgut. Kugelgrills sind fürs direkte und indirekte Grillen gleichermaßen geeignet.

Natürliches Grillen mit Gas und hühnereigroße Lavasteinen: Wärmeleitender Lavastein ist der zum Garen am besten geeignete Naturstein; Rauch oder schädliche Kohlerückstände fallen nicht an. Und: Der Grill wird schnell aufgeheizt, und die Hitze läßt sich sehr gut regulieren, so dass das Grillgut immer die richtige Temperatur hat. Das Fett des Grillguts tropft nicht in die Flamme, dadurch ist diese Art des Grillen gesünder. Rauchentwicklung findet praktisch nicht statt

Marinaden sind Mischungen aus Ölen, Essig, Rot-, Weißwein, Bier, Honig, Kräutern und natürlich Gewürzen, in die Fleisch eingelegt wird. Sie dienen der Konservierung, machen das Fleisch zarter und verleihen individuelle Geschmacksnoten. Wird das Grillgut zu stark mariniert, d. h. mit Öl oder Bier begossen, kann Flüssigkeit in die Glut tropfen und sich PAK-haltiger Rauch bilden. Deshalb mit Marinade oder Bier während des Grillens sehr sparsam umgehen.

Jede Erhitzung oder Wärmebehandlung von Speisen ist mit Verlusten an Nährstoffen verbunden. Beim Grillen sind Nährstoffverluste deutlich geringer als etwa beim Kochen, Braten oder Schmoren, denn wegen der schnelleren Garzeit bleiben Vitamine und Mineralstoffe gut erhalten.

Dabei wird in einer getrennten Feuerbox Feuer entfacht und dabei Lüftungsklappen geschlossen, damit eine möglichst starke Rauchentwicklung entsteht. Rauchintensität und Geschmacksrichtung werden durch das verwendete Holz bestimmt, dafür verwendet man spezielle Räucherhölzer . Es herrschen Temperaturen von ca. 60 - 90°C, die Garzeit kann bis zu 24 Stunden betragen.

Wer sich mühsames Scheuern des Grills nach Gebrauch sparen möchte, sollte sich ein spezielles Grillreinigungsspray zulegen, das die Arbeit erleichtert... Bei besonders hartnäckigem Schmutz helfen Grillbürsten mit verschiedenen Funktionen zum Einweichen, Bürsten und Abkratzen.

Die Standfestigkeit und sichere Inbetriebnahme eines Grills sind wichtig; Sparen Sie nicht an der eigenen Sicherheit, sondern achten Sie auf das DVGE-Zulassung und der Entsprechung gültiger DIN-Normen! Diese Richtlinien werden von allen unseren Grills erfüllt..

Laut CMA-Studie (Centrale Marketing Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft) grillen 72% der Deutschen am liebsten im Kreis der Familie. Ein Viertel der deutschen Haushalte grillt durchschnittlich neun Mal in den Sommermonaten, das heißt: Während der Sommersaison wird in deutschen Gärten und auf Balkonen etwa alle 14 Tage der Grill angeworfen. Der Anteil von Geflügelfleisch auf dem Grillrost stieg in den vergangenen Jahren um über 60% , wobei Hähnchenfleisch den 1. Platz einnimmt.

Garzeiten werden beim Grillen durch die Kerntemperatur im Gargut bestimmt; auch die Größe des Fleisches, der Abstand zur Glut, Windverhältnisse und Luftfeuchtigkeit spielen eine Rolle. Für große Fleischstücke oder Braten eignet sich ein Fleischthermometer, um die Kerntemperatur zu messen. Bei Temperaturen zwischen 45°C bis 60°C ist das Fleisch innen noch blutig, bei 60°C bis 70°C rosa, bei 70°C bis 85°C ganz durchgebraten.

Verbrannte Stellen, egal ob bei Fleisch, Fisch, Obst oder Gemüse, sind generell ungenießbar. Schneiden Sie schwarze, verbrannte Stellen vorm Verzehr großzügig ab; die verbrannte Kruste kann Krebs erregen, denn hier finden sich gesundheitsschädliche polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (s. PAK). Auch beim Ablöschen mit Bier kommen Flüssigkeiten in die Glut und erzeugen PAK. Wer auf Biergeschmack nicht verzichten möchte, sollte Biermarinade verwenden.

Mit frischem Brät gefüllte Würstchen immer ganz frisch auf den Grill legen und am besten am Tag des Verzehrs vom Metzger holen. Kühl lagern und auf dem Grill nicht anstechen, damit das austretende Fett nicht in der Glut verbrennt (s. PAK).

Bevor Fleisch o.ä. auf den Grill gelegt wird, muss die Holzkohle gut durchgeglüht sein. Wer das Grillgut zu früh auflegt, riskiert, dass es im offenen Feuer verbrennt und dass PAK-haltiger Rauch entsteht. Der richtige Zeitpunkt zum Grillgutauflegen ist, wenn die Glut von einer weißlichen Ascheschicht überzogen ist.