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Wir bauen Ihren neuen Grill auf, prüfen und testen ihn und liefern zu Ihrem Wunschtermin (innerhalb unserer Geschäftszeiten bzw. nach Absprache) zu Ihnen nach Hause. Die Lieferung erfolgt üblicherweise bis zur Bordsteinkante; darüber hinaus gehende Wünsche* sollten Sie uns im Vorfeld mitteilen (wie etwa Grill auf Dachterrasse o. ä.), damit der Termin reibungslos vonstattengehen kann. Unsere fachlich geschulten Mitarbeiter weisen Sie gründlich ein, beantworten Ihre Fragen und erklären bei Bedarf alle Features.

 

Rufen Sie uns für weitere Infos einfach an unter Tel. 030 34 33 75 73 oder senden Sie eine Nachricht an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

* Das gilt natürlich auch für Mietgrills bzw Miet-Heizpilze®

Äste, Kiefernzapfen, Pappe / Papier sind zum Anzünden tabu; beim Verbrennen entstehen gesundheitsschädliche Stoffe. Auch auf gefährliche Anzündhilfen wie Benzin oder Brenn- spiritus sollte man lieber verzichten.

Gemeinsames Grillen macht auch auf der Terrasse oder dem Balkon Spaß, wenn man in gemütlicher Runde den besonderen Geschmack von Gegrilltem genießt. Aus Rücksicht auf die Nachbarn empfehlen wir Gasgrills oder Elektrogrills, damit es weder zu Rauchentwicklung noch zu störendem Geruch kommt.

Als Brennmaterial für den Holzkohlegrill eignen sich nur Holzkohle (auch Kokosnusskohle) oder Holzkohlebriketts.

Grills mit Deckel nutzen die entstehende Wärme wesentlich effizienter. Die heiße Luft erwärmt die Grillspeisen, die Grillzeit verkürzt sich dadurch um fast ein Drittel.

... ist das Braten der Speisen direkt überm Feuer. Dazu die Grillkohlen nach dem Anzünden gleichmäßig im Glutkorb ausbreiten, dann das Grillgut auf dem Grillrost verteilen. Besonders geeignet für „schnelle“ Gerichte wie Würstchen, Grillkoteletts, Steaks u.s.w.

Dieser Grill wird mit Strom betrieben. Vorteil: spontanes Grillen, das man saisonunabhängig betreiben kann, auch im Haus. Abtropfendes Fett gelangt direkt in eine Wasserschale; Geruchsentwicklung oder Rauch kommen beim Elektrogrill kaum vor, auch die Feuergefahr ist sehr niedrig.

Weltweit werden jedes Jahr ca. 150 Milliarden Kubikmeter an Gasen wie Propan und Butan gleich auf den Öl-Feldern abgebrannt, denn für Öl-fördernde Unternehmen ist der flüchtige Rohstoff ein unerwünschtes Nebenprodukt. Dabei gilt Flüssiggas unter den fossilen Energieträgern als umweltschonendster Energieträger. Die Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältig; man kann mit Gas kochen, heizen oder es als alternativen Antriebsstoff nutzen. Und bei Grill-Fans hat der Gasgrill den Holzkohlegrill längst überholt. Übrigens: Auch Heizpilze® und Terrassenheizer werden mit diesem Gas betrieben(!), sind aber auf öffentlichem Gelände in vielen Großstädten nicht erlaubt. Die Begründung? Die würden wir auch gern erfahren ...

...für spontane Grillfans; damit kann man gleich nach dem Anzünden mit dem Grillen beginnen. Die Rauchentwicklung ist gering, dadurch sind Gasgrills hervorragend geeignet fürs Grillen in Wohngebieten. Die Temperaturregelung erfolgt über die Gaszufuhr, so dass auch große Fleischstücke langsam gegart werden können. Dass abtropfendes Fett nicht in den Brenner gelangen kann, wird z.B. durch Lavasteine verhindert.

Gepökeltes Fleisch (z.B. Kassler) gehört nicht auf den Grill. Das beim Pökeln verwendete Nitritpökelsalz kann zur Bildung von krebserregenden Nitrosaminen führen.

Auf dem Grillspieß werden große Fleischstücke Grillmotor gegart. Mit kleinen Grillspießen kann man vielseitige Leckerbissen aus Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst vom Grill zaubern.

Für das Wenden des Grillguts sollte man sich eine lange Grillzange gönnen. Wer eine normale Gabel benutzt, riskiert, dass durchs Anstechen des Grillguts möglicherweise Fleischsaft auf die Holzkohle läuft (s. PAK).

... sind zuverlässige, gasbetriebene Wärmequellen für Balkons, Terrassen, Höfe u.s.w. Heizpilze® ermöglichen das Grillen bei jedem Wetter und machen den Aufenthalt im Freien auch bei kühlen Temperaturen zum angenehmen Ereignis.

Holzkohle ist das beliebteste Grill-Brennmaterial. Hochwertige Kohle, die aus sortenreinem, frischen Holz gewonnen wird, wirkt sich positiv auf Brenndauer und Hitzeentwicklung aus. Holzkohle braucht 20-30 Minuten Vorlaufzeit, dann ist die Kohle durchgeglüht, und das Grillgut kann aufgelegt werden. Bei Holzkohlegeräten darauf achten, dass das abtropfende Fett nicht in die Glut läuft. Der Holzkohlegrill wird für das direkte Grillen genutzt, man kann aber auch, bei Verwendung eines Holzkohlegrills mit Deckel, indirekt grillen.

Gemäß dem Urteil des OLG Düsseldorf von 1995 zufolge darf im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon generell gegrillt werden. Wenn aber Qualm in Wohn- oder Schlafräume der Nachbarn zieht, ist dies eine Ordnungswidrigkeit nach dem Immissionsgesetz und kann mit Bußgeld belegt werden. Alufolie, Aluschalen sowie eine Wasserschale, die abtropfendes Fett auffängt, verringern Rauchentwicklung. Elektrogrills, Lavasteingrills oder Gasgrills verursachen im Vergleich zum Holzkohlegrill kaum Geruch oder Qualm.

... ist das Garen der Speisen durch indirekte Hitze. Dabei einen Grill mit Deckel benutzten, um die warme Luft zu halten. Indirektes Grillen dauert länger als direktes Grillen, dafür wird das Grillgut ganz besonders zart. Die Grillkohlen nach dem Anzünden an den Rand des Glutkorbs schieben und Grillspeisen mittig auf Rost legen. Bei Gasgrills die Speisen auf dem Grillrost erst über den Brennern anbraten, dann zwischen vorderen und hinteren Brenner legen. Nach dem Prinzip eines Umluftherdes gart die zirkulierende Luft die Speisen.

... aus Kokosnuss-Schalen gewonnen, stellt eine Alternative zur klassischen Holzkohle dar! Sie brennt länger und heißer als herkömmliche Holzkohle und hinterläßt weniger Rückstände. Und: Für die Herstellung muss kein Baum gefällt werden (erhältlich bei uns im Grill-Shop).

Der Kugelgrill hat einen rund gewölbten Deckel; bei geschlossenem Deckel sorgt Luftzirkulation für gleichmäßiges Brennen der Kohle und verhindert das Hochschlagen der Flammen aus Grillgut. Kugelgrills sind fürs direkte und indirekte Grillen geeignet.

Marinaden sind Mischungen aus Ölen, Essig, Rot-, Weißwein, Bier, Honig, Kräutern und Gewürzen, in die das Grillgut  eingelegt wird. Sie konserviere, machen das Fleisch zarter und verleihen individuelle Geschmacksnoten. Wird das Grillgut zu stark mariniert, d. h. mit Öl oder Bier begossen, kann Flüssigkeit in die Glut tropfen und sich PAK-haltiger Rauch bilden. Deshalb mit Marinade oder Bier während des Grillens sparsam umgehen!

Jede Erhitzung oder Wärmebehandlung von Speisen ist mit Verlusten an Nährstoffen verbunden. Beim Grillen sind Nährstoffverluste jedoch deutlich geringer als etwa beim Kochen, Braten oder Schmoren, denn wegen der schnelleren Garzeit bleiben Vitamine und Mineralstoffe weentlich besser erhalten.

Beim Grillen können chemische, möglicherweise krebserregende Verbindungen entstehen. Dazu zählen polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffen (PAK). Sie entstehen, wenn Fleischsaft, Fett oder Marinade in die Glut tropfen und dort unter Bildung von bläulichem Rauch verbrennen. Der aufsteigende Rauch schlägt sich aufs Grillgut nieder und wird mitverzehrt / eingeatmet. Besonders viel PAK ist übrigens in brauner Fleischkruste enthalten!

PAK vermeiden: Speisen in (wiederverwendbaren) Aluminiumschalen garen. Abtropfende Fette oder andere Flüssigkeiten in Abtropfrinnen bzw. Fettauffangschalen auffangen.

Beim Räuchern wird in einer getrennten Feuerbox Feuer entfacht und dabei die Lüftungsklappe(n) geschlossen, damit möglichst starke Rauchentwicklung entsteht. Rauchintensität und Geschmacksrichtung werden durch das verwendete Holz bestimmt; dafür nutzt man spezielle Räucherhölzer. Die Temperaturen sollten sich zwischenn ca. 60° - 90° C betragen, die Garzeit kann bis zu 24 Stunden dauern.

Wer sich mühsames Scheuern des Grills nach Gebrauch sparen möchte, sollte sich ein spezielles Grillreinigungsspray zulegen, das die Arbeit erleichtert. Bei hartnäckigem Schmutz sind Grillbürsten mit verschiedenen Funktionen zum Einweichen, Bürsten und Abkratzen die besten Helfer.

Die Standfestigkeit und sichere Inbetriebnahme eines Grills sind wichtig; Sparen Sie nicht an der eigenen Sicherheit, sondern achten Sie auf das DVGE-Zulassung und gültigen DIN-Normen! Diese Richtlinien werden von allen unseren Grills erfüllt.

Laut CMA-Studie (Centrale Marketing Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft) grillen 72% der Deutschen am liebsten im Kreis der Familie. Ein Viertel der deutschen Haushalte grillt durchschnittlich neun Mal in den Sommermonaten, das heißt: Während der Sommersaison wird in deutschen Gärten und auf Balkonen ca. alle 14 Tage der Grill angeworfen. Der Anteil von Geflügelfleisch stieg in den vergangenen Jahren um über 60% , wobei Hähnchenfleisch den 1. Platz auf dem Grillrost einnimmt.

Garzeiten werden beim Grillen durch die Kerntemperatur im Gargut bestimmt; auch die Größe des Fleisches, der Abstand zur Glut, Windverhältnisse und Luftfeuchtigkeit spielen dabei eine Rolle. Für große Fleischstücke oder Braten eignet sich ein Fleischthermometer, um die Kerntemperatur zu messen. Bei Temperaturen zwischen 45° C bis 60° C ist das Fleisch innen noch blutig, bei 60° C bis 70° C rosa, bei 70° C bis 85° C ganz durchgebraten.

Wenn es um das Grillen von Gemüse geht, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Fast jedes Gemüse macht sich gut auf dem Grill, wobei man harte Gemüse wie Kartoffeln oder Kohlrabi evtl. vorgaren sollte. Mittlerweile gibt es nicht nur unzählige Fleischalternativen, sondern auch eine große Auswahl an köstlichen veganen Saucen.

Verbrannte Stellen, egal ob bei Fleisch, Fisch, Obst oder Gemüse, sind generell ungenießbar. Schwarze, verbrannte Stellen vorm Verzehr lieber großzügig abschneiden; die verbrannte Kruste kann Krebs erregen, denn hier finden sich gesundheitsschädliche Kohlenwasserstoffe (s. PAK). Das geschieht ebenso beim  Ablöschen mit Bier (oder anderer Flüssigkeit). Wer auf Biergeschmack nicht verzichten möchte, sollte Biermarinade verwenden.

Mit frischem Brät gefüllte Würstchen immer ganz frisch auf den Grill legen und am besten am Tag des Verzehrs vom Metzger holen. Kühl lagern und auf dem Grill nicht anstechen, sonst verbrennt das austretende Fett in der Glut (s. PAK).

Bevor Fleisch o.ä. auf den Grill gelegt wird, muss die Holzkohle gut durchgeglüht sein. Wer das Grillgut zu früh auflegt, riskiert, dass es im offenen Feuer verbrennt und dass PAK-haltiger Rauch entsteht. Der richtige Zeitpunkt zum Grillgutauflegen ist, wenn die Glut von einer weißlichen Ascheschicht überzogen ist.